Für das Alter privat vorzusorgen, daran kommt heutzutage niemand mehr vorbei. Leider vermittelt uns die Regierung immer wieder, dass die gesetzliche Rente immer geringer wird und sofern man selbst dran kommt, die Auszahlungen die Höhe des Existenzminimums kaum überschreiten. Die Möglichkeiten vorzusorgen sind breit gefächert. Neben der gesetzlichen Variante ist die Vorsorge fürs Alter auch über betriebliche Wege zu regeln. Welche Möglichkeiten man hat und welche Versicherungen neben der Axa geeignete Modelle anbieten, behandeln wir nachfolgend.

Es gibt zahlreiche Produkte zur Vorsorge auf dem Markt. Um Ihnen die beste Altersvorsorge bieten zu können, erstellen wir eine ganz unverbindliche Bedarfsanalyse für Sie und Ihre Familie. Unter dem angegebenen Kontaktformular können Sie jederzeit mit uns in Verbindung treten. 

Altersvorsorge: Die Definition und warum sie sinnvoll ist

Altersvorsorge

Per Definition ist die Altersvorsorge jegliche Maßnahme, auf die man Zeit seines Lebens trifft, um im Alter auf gewisse Rücklagen zurückzugreifen. Wichtig ist, dass diese Maßnahmen auch weiterhin den Lebensstandard halten können, den man während seiner Erwerbsfähigkeit besitzt. Nur auf diese Weise lässt sich auch im Rentenalter ohne Einschränkungen das Leben genießen. Die private Altersvorsorge wird dann neben der regulären Rentenzahlung ausgezahlt. Die private Rentenversicherung ist, je nach Modell, steuerlich absetzbar. Hier erhalten Sie viele weiter Infos rund um die Altersvorsorge. 

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Die drei Säulen der Altersvorsorge

Laut Wiki ist die Altersvorsorge in drei Säulen aufgeteilt. Die erste Säule beschreibt die gesetzliche Vorsorge, die aus den Pflichtbeiträgen zur gesetzlichen Rentenversicherung besteht. Die zweite Säule umfasst die ergänzenden Maßnahmen zur Alterssicherung. Die dritte Säule ist die private Vorsorge, die wir in diesem Ratgeber zusammenfassen. Dazu gehören Fondssparpläne, die staatlich geförderten Varianten und die entsprechenden Versicherungen, die der Markt zu bieten hat. Alternativ ist ein 3-Schichten-Modell, bei welchem die Steuer im Vordergrund steht.

Praxistest: Wie viel Prozent des Einkommens fallen an

Wie viel jemand in die Rentenversicherung einzahlt, hängt davon ab, wie viel er verdient. Die Beiträge sind prozentual geregelt und betragen im Jahr 2014 18,9 Prozent des Bruttolohns. Der aktuelle Rentenwert liegt seit dem 1. Juli 2014 im Westen bei 28,61 Euro und im Osten bei 26,39 Euro. Allerdings gibt es auch eine Beitragsbemessungsgrenze als Jahresgrenze, die ab dem 1. Januar 2014 im Westen auf 5.950 Euro festgesetzt ist, im Osten auf 5.000 Euro. In den darauffolgenden Jahre wurde die Beitragsbemessungsgrenze wiederholt in Ost und West angepasst. Hier ein kurzer Überblick über die Entwicklung:

JahrMonatlich
West/Ost
Jährlich
West/Ost
20156050€/5200€72.600,00 EUR/62.400,00 EUR
20166200€/5400€74.400,00 EUR/64.800,00 EUR

Des Weiteren gilt für Selbständige und freiwillig Versicherte eine gesonderte Regelung. Alles zur betrieblichen Altersvorsorge erfahren Sie auf diesem Beitrag.

Die Kosten der privaten Rentenversicherung

Wie viel eine private Rentenversicherung kostet, hängt von unterschiedlichen Faktoren ab. Zum einen ist es die Art der Rentenversicherung. Zum anderen das eigene Budget. Denn bei den meisten Versicherungen ist es möglich, den einzuzahlenden Betrag selbst zu wählen. Ein Online Rechner kann hierbei sehr gut weiterhelfen, der kostenlos genutzt werden kann. Auf diese Weise lässt sich auch eine bestehende private Absicherung optimieren, so dass man die optimale Altersvorsorge zusammenstellt.

Wie viel Geld erhält man bei der Auszahlung

Die Auszahlung hängt ebenfalls davon ab, wie viel man anspart und welche Höhe der Versicherer garantieren kann. Da die Inflation eine weitere Rolle spielt, kann der ausgezahlte Betrag möglicherweise etwas niedriger sein als das, was man sich erhofft hatte. Infolge dessen sind die meisten auch ein wenig ernüchtert, wenn sie die erste Aufrechnung ihrer regelmäßigen Beiträge erhalten. Daher ist es sinnvoll, alles entsprechend zu planen, damit es bei der Auszahlung schließlich genug ist.

Die altbewährte Kapitallebensversicherung

Die Kapitallebensversicherung ist in der heutigen Zeit für viele Menschen noch das Non-Plus-Ultra der Altersvorsorge. Sie besteht darin, eine Einmalzahlung zu tätigen, oder über einen gewissen Zeitraum einen Geldbetrag anzusammeln, den man sich beim Renteneintritt auszahlen lassen kann. Von der Verbraucherzentrale Hamburg wurde allerdings davon abgeraten, diese Variante der Altersvorsorge in Anspruch zu nehmen. Die Begründung: Immer mehr Anbieter belasten die Versicherung mit versteckten Kosten. Zudem die meisten Angebote Fondsgebunden sind. Erfahren Sie alles über folgende Versicherern auf diesen Beiträgen:

Der Bausparvertrag als Alternative

Der Bausparvertrag ist eine Alternative für die Kapitallebensversicherung. Die Anlageform setzt sich aus vermögenswirksamen Leistungen, einer Arbeitnehmersparzulage und einer Wohnungsbauprämie zusammen. Fasst man also ins Auge, in eine Immobilie zu investieren und erhält vom Arbeitgeber die Zulagen, ist dies durchaus eine gelungene Option, um sich fürs Alter abzusichern. Die Versicherungen halten für diese Optionen unterschiedliche Angebote bereit. Ebenso sind Banken ein Ansprechpartner.

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Warum Immobilien eine Rolle spielen

Wenn Menschen einen Immobilienkauf planen, verfolgen sie damit häufig das Ziel, eine Altersvorsorge zu schaffen. Sie kaufen ein Haus oder eine Eigentumswohnung. Denn wer sich im Alter die Miete einspart, hat bereits einen großen Vorteil. Mit dem Eigenheim die Altersvorsorge zu planen, ist nicht verkehrt. Die meisten vermieten ihr Eigenheim zunächst, die daraus entstehenden Zahlungen weggelegt und im Alter als zusätzliche Einnahme fungieren. Die Besitzer ziehen im Alter dann in ihr Heim und haben für das Alter vorgesorgt. Ein weiterer Vorteil ist die Wohnungsbauprämie.

Welche ist die beste Art der Vorsorge

Neben den bereits genannten Möglichkeiten gibt es auch noch weitere Alternativen. Beispielsweise die Investition in nachhaltig angebaute Rohstoffe. Hierbei entwickelt sich über die Jahre hinweg ein Gewinn, den man in die Rentenkasse einzahlen kann. Dabei investiert man in Bäume von Canada Life, Öl oder erneuerbare Energien. Da dieses Vorhaben jedoch relativ risikobehaftet ist, wird von vielen davon abgeraten. Gold ist ein weiteres Produkt, welches an der Börse hoch gehandelt wird. Allerdings ist das Edelmetall nur begrenzt verfügbar, was auch das Risiko dabei erklärt.

Staatlich geförderte Varianten wie Riester und Rürup

Die Riester- und Rürup-Rente sind seit einigen Jahren beliebte Möglichkeiten, um eine Altersvorsorge aufzubauen. Fakt ist, dass sie staatlich gefördert werden. Zumindest scheint dies bei der Rürup-Rente auch so, wobei hier hauptsächlich der steuerliche Vorteil im Vordergrund steht. Sinnvoll ist sie für alle Pflichtversicherten der gesetzlichen Rentenversicherung. Außerdem zählen Landwirte dazu sowie Künstler, wie freie Journalisten, die der Sozialkasse angehören. Beamte und Angestellte des öffentlichen Dienstes profitieren ebenfalls.

Das Altersvorsorgekonto mit natürlichen Ressourcen aufbessern

Wer seine Altersvorsorge mit natürlichen Rohstoffen aufbessern möchte, hat viele Dinge zu beachten. Bei Bäumen, die beispielsweise in Neuseeland oder anderen Ländern wachsen, kann man keinen direkten Blick auf die Pflanzen werfen. Jedoch ist es möglich, im Vorfeld das Risiko etwas zu minimieren, indem man sich über die dort herrschenden Bedingungen informiert. So ist es beispielsweise nicht sinnvoll, eine Investition in einem Gebiet zu tätigen, das regelmäßig von Hurricanes oder Tornados heimgesucht wird. Der Befall mit Schädlingen ist ebenfalls ein Thema.

Erneuerbare Energien in USA und Norwegen

Wer in Erneuerbare Energien investiert, unterstützt den Bau und Unterhalt von Windrädern oder anderen Varianten, die nachhaltig sind und Energie auf andere Art erzeugen. Die Anlagen sind meistens in anderen Ländern, wie den USA oder Norwegen zu finden. Auch Angebote in China oder Japan werden Interessenten unterbreitet. Wer möchte, kann aber auch in anlagen investieren, die sich in Deutschland, Österreich, den Niederlanden oder der Schweiz befinden. Auf diesem Weg hat man wenigstens die Sicherheit, „in der Nähe“ zu investieren, statt im fernen Ausland.

Freiberufler und Beamte

Auch der Beruf spielt bei der Anlage einer Altersvorsorge eine große Rolle. Geringverdiener, die beispielsweise einen 400 Euro Job ausüben, können bei weitem nicht das einbezahlen, was der Leiter eines Unternehmens leisten kann. Modelle gibt es jedoch für jede Einkommensklasse. Hier finden Selbständige, Lehrer, Unternehmer und sogar die Hausfrau die passende Variante. Wer im öffentlichen Dienst arbeitet, erhält zudem bei vielen Versicherungen eine Vergünstigung im Jahresbeitrag.

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Was ist das beste für junge Leute

Junge Erwachsene zahlen am geringsten in die Rentenkasse ein. Oftmals machen sie sich gar keine Gedanken darum, etwas fürs Alter zurück zu legen. Doch speziell für junge Menschen, beispielsweise Berufseinsteiger, haben die Versicherungen und Banken geeignete Versicherungsmodelle in ihrem Portfolio, so dass sie nur einen kleinen Jahresbeitrag zahlen müssen, der sich im Alter auszahlt. Kommt dann irgendwann ein Jobwechsel, macht dies auch nichts, sofern der Versicherte die Beiträge weiter zahlt.

Was ist mit Hartz 4 und Pfändung

Wer von Hartz 4 abhängig ist, kann in der Regel kaum den Unterhalt einer privaten Rentenversicherung bezahlen. Außerdem beeinflussen die Rentenauszahlungen im Alter den monatlich gezahlten Betrag, der von der Arbeitsagentur gezahlt wird. In den meisten Fällen kommt es dazu, dass man die Rentenversicherung kündigen muss. Der gesetzliche Teil wird weiterhin vom Jobcenter übernommen, den privaten Teil muss man selbst tragen, was regulär nicht möglich ist. Bei der Pfändung verhält es sich so, dass die gesetzliche Rentenversicherung nicht pfändbar ist, die private schon. Alles zur Altersvorsorge in Deutschland erfahren Sie hier. 

Altersvorsorge mit wenig Geld – Wie geht das

Wer nur wenig Geld zur Verfügung hat und nicht unbedingt 100 oder 300 Euro pro Monat in die Pensionskasse einzahlen kann, der bekommt häufig im Alter Probleme. Ebenso sieht es mit Menschen aus, die Kindesunterhalt zahlen müssen und demnach nur noch wenig Geld zur freien Verfügung haben. Leider ist es so, dass vom Bundesgerichtshof beschlossen wurde, dass der Kindesunterhalt stets vor der Altersvorsorge steht. Es gibt jedoch einen Freibetrag, den man dennoch in die Rentenkasse zahlen kann, ohne dass gerichtliche Schritte dagegen unternommen werden können.

Auch für Menschen ab 40 oder 50 Jahren

Wer schon etwas älter ist, muss sich nicht vor einer privaten Rentenversicherung scheuen. Viele Versicherungen bieten individuelle Angebote, auch auf Menschen in gehobenem Alter zugeschnitten sind. Leider ist es bei diesen Tarifen oft so, dass die Beiträge relativ hoch sind. Daher lohnt es sich, einen vorherigen Vergleich anzustellen, um das richtige Angebot zu erwischen und mehrere Versicherungen in Betracht zu ziehen. Die ersten Anfragen sollten ohne Gebühren, oder eine Provision erhältlich sein.

Unisex Tarife

Immer mehr Versicherungen bieten einen sogenannten Unisextarif an. In diesem sind die Konditionen bei Männern und Frauen die gleichen, doch die Beiträge unterscheiden sich erheblich. Daher ist es bei diesen Versicherungen empfehlenswert, darauf zu achten, nicht zu viel zu bezahlen. Frauen zahlen in den meisten Fällen drauf, für Männer steht es dagegen günstiger. Um herauszufinden, ob sich ein Unisextarif lohnt, kann man die Stiftung Warentest einem Check unterziehen. Denn hier wird regelmäßig der Testsieger gekürt.

Wenn es erforderlich wird, die Versicherung zu kündigen

Die meisten Versicherungen zur Altersvorsorge kann man auch kündigen. Allerdings behalten sich manche Anbieter vor, eine 5 Jahresfrist festzulegen. Wenn diese noch nicht verstrichen ist, ist die Auflösung der Versicherung nicht möglich. Auch ist es vom Anbieter abhängig, ob man sein Geld zurück bekommt. Bei den meisten Versicherungen ist dies jedoch nicht der Fall. Zur Kündigung bietet das Internet eine gute Vorlage, die man ausfüllen kann. In der Regel genügt als Alternative ein formloses Schreiben, in dem sämtliche Angaben enthalten sind, die nötig sind. Mehr zum Thema Altersvorsorge Doktorand hier. 

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Viele Versicherungen sind steuerlich absetzbar

Regulär gilt, dass alle Versicherungen, die der Vorsorge dienen, das heißt, dem Erhalt der eigenen Gesundheit und der Eigenständigkeit, ein der Steuererklärung abgesetzt werden können. Die staatlich geförderten Varianten besitzen eine mittelbare Begünstigung, sofern man zulagenberechtigt ist. Dies ist im Paragraphen 10a des EStG festgelegt. Wer die Versicherung bei der Einkommensteuer absetzen möchte, muss diese nur in der richtigen Zeile eintragen. Außerdem sollte man beachten, dass man die Höchstgrenze der absetzbaren Versicherungsbeiträge nicht überschreitet.

Neuigkeiten vom Bundesrat in Form eines Verbesserungsgesetzes

Bestandteil des Entwurfs zum Verbesserungsgesetz sind die Renten ab 63, die Mütterrente, die Erwerbsminderungsrente und das Reha-Budget. Sämtliche Regelungen soll gemäß des Planes ab Juni 2014 gelten und wurde am 29. Januar 2014 verabschiedet. Demnach können langjährig Versicherte mit 63 Jahren in Rente gehen, alle Mütter, deren Kinder vor 1992 geboren wurden, erhalten eine höhere Rente und es wurden verschiedene Verbesserungen bei der Erwerbsminderungsrente vorgenommen. Außerdem wurde das Reha-Budget eingeführt.

Regelmäßige Tests der Stiftung Warentest

Die Stiftung Warentest unternimmt regelmäßig Überprüfungen zu den aktuellen Angeboten der Altersvorsorge. Sie klärt den Leser darüber auf, welche Dinge er beachten muss, bietet eine Checkliste und einen Vergleich. Des Weiteren gibt sie Tipps, welche Modelle sich lohnen, erklärt dem Leser, ob die Auszahlung steuerfrei ist, wie es mit der Kinderzulage und Elternunterhalt aussieht und ob sich allem noch etwas sparen lässt. Die letzten Tests stammen von April 2014, es gibt aber auch ältere Tests von 2012 und 2013, die nach wie vor hilfreich sind. Auch hier haben Sie die Möglichkeit die besten Altersvorsorge Tarife zu vergleichen. 

Huk und Continental – Das sind die Versicherer

Das Thema Altersvorsorge findet man eigentlich bei fast jeder Versicherung. Die namhaften Vertreter, die ihre Angebote auch regelmäßig von der Stiftung Warentest testen lassen, nennen wir nachfolgend: Huk, Neue Leben, Cosmosdirekt, Continental, Debeka, Provinzial und Allianz. Dabei ist es unerheblich, ob Direktversicherung, oder nicht. Dazu kommen Banken wie die Sparkasse, Commerzbank oder Postbank. Wer dort ein passendes Angebot findet, kann anhand einer Beratung leicht herausfinden, ob es auch wirklich sinnvoll ist, um damit seine Altersvorsorge zu planen.

Altersvorsorge

Ohne Versicherung bezüglich der privaten Altersvorsorge kommt inzwischen kaum jemand aus. Die Vorsorge auf privater Ebene ist wichtig, um für das Alter vorzusorgen. Die gesetzliche Rentenversicherung wird immer geringer. Alternativen wie die betriebliche Rentenversicherung werden vom Arbeitgeber bezuschusst, dazu kommen andere Möglichkeiten wie Fonds oder Bausparpläne. Die Axa und viele andere Versicherungen und Banken helfen dabei, die richtige Absicherung für das Alter zu finden.

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