Altersvorsorge Beamte Test

Die Pension berechnet sich nach den Dienstjahren sowie der zuletzt erzielten Besoldungsstufe. Die vergangenen Jahre haben gezeigt, dass auch für Beamte eine private Altersvorsorge immer wichtiger wird, um die Pensionslücke auszugleichen. Durchschnittlich gilt es eine Differenz von 20 bis 30 Prozent zwischen Altersruhegeld und Beamtenbesoldung zu begleichen. Als Alternativen bleiben noch Riester-Rente, private Rentenversicherung und Co. (zum allgemeinen Altersvorsorge Test). Doch wo liegen die Vorteile der jeweiligen Absicherungen. Ein Test und Vergleich der verschiedenen Altersvorsorge – Varianten kann einige Lösungsansätze vorstellen.

Es gibt zahlreiche Produkte zur Vorsorge auf dem Markt. Um Ihnen die beste Altersvorsorge bieten zu können, erstellen wir eine ganz unverbindliche Bedarfsanalyse für Sie und Ihre Familie. Dabei stehen auch die aktuellen DISQ Testsieger wie die AXA im Vergleich. 

Top Privat-Rente Anbieter laut DISQ

  • 1 Axa 80,0 sehr gut
  • 2 Provinzial Nord-West 78,9 gut
  • 3 Nürnberger 77,3 gut
  • 4 HDI 74,3 gut
  • 5 Alte Leipziger 74,3 gut
  • 6 Zurich 72,0 gut
  • 7 Württembergische 71,9 gut
  • 8 Ergo 70,5 gut
  • 9 Generali 59,0 ausreichend
  • 10 R+V 57,2 ausreichend

Die besten PKV Beamtentarife laut „€uro Magazin“

  • Universa A30+A20R, ST2/30+ST2, 20R, ZA50, BZ50, PVB
  • Deutscher Ring BK30+BK20X, PIT50, BS30+BS20X+BE, PVB
  • Universa A50, ST2/50, ZA50, BZ50, PVB
  • Deutscher Ring BK50, PIT50, BS50+BE, PVB
  • Barmenia VA50, VS250+VS350, VD50, VEL50, PVB
  • Arag 217, 247, 527, 277, PVB

Focus Money vergleicht die besten Beamtenpolicen

  • Debeka B50A, WL50A
  • LKH BA 50
  • Continentale BAGOMFORl-B/50, BASP2-B/50, BAEB-BU/50
  • Huk-Coburg BAR50, BE2A
  • Pax-Familienfürsorge BAR50, BEZE
  • Nürnberger BAK50, BAS250
  • Allianz BHRA50, BHRK50, BHRZ50
  • LVM ABA50, SBA2/50,ZBA50, EBA2
  • R+V BB50B,W250B,E1B

Statistische Angaben zu Beamtinnen und Beamten

  • Anzahl der Beamten und Richter in Deutschland 1,69 Mio.
  • Anteil der Beamten im ›mittleren Dienst‹ 37,1%
  • Anteil der Beamten im ›gehobenen Dienst‹ 34 Prozent
  • Anteil der Beamten im ›einfachen Dienst‹ 13 Prozent
  • »Beamte sind pflichtbewusst« 78%
  • 244.000 Polizeibeamte
  • Wochenarbeitszeit der Beamten – 32,6 Stunden
  • 186.000 Landesbeamte
  • 180.000 Bundesbeamte

Private Altersvorsorge Beamte 2017 – Sinkende Pension in Deutschland

Altersvorsorge Beamte Test

Altersvorsorge Beamte Test

Künftig müssen sich auch Staatsdiener um ihr Altersruhegeld sorgen. Gibt es derzeit eine Pension, die noch bei 80 Prozent der zuletzt erbrachten Dienstbezüge liegt, so werden es in Zukunft nur noch ca. 71,75 Prozent der Leistungen sein. Es gilt jedoch eine vorgeschriebene Mindestversorgung. Diese Versorgungslücke kann nur mit einer privaten Rentenversicherung ausgeglichen werden. Erfahren Sie nun, welche Vorsorge sich am besten eignet. Eine private Absicherung wird auch für Amtsträger immer entscheidender, um der Altersarmut zu entgehen.

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Hohe staatliche Zulagen und Steuervorteile

Das Versorgungsänderungsgesetz ermöglicht es auch Beamten eine staatlich geförderte Altersvorsorge abzuschließen. Beamtinnen und Bedienstete zählen bei der Riester-Rente seit 2001 zum unmittelbar förderfähigen Personenkreis. Somit können die sinkenden Pensionen mit stattlichen Subventionen ausgeglichen werden

Da es sich bei der Beamtenversorgung jedoch um eine eigenständige Versorgung handelt, sollten sich Beamte von der Versicherungspflicht befreien lassen. Angesichts der sinkenden Pensionen gibt es nun auch für unsere Staatsdiener die Möglichkeit eine staatlich geförderte Riester-Rente abzuschließen. Die Freistellung der Versicherungspflicht erfolgt in der Regel über den Dienstherren. Die Beiträge richten sich am Einkommen. Die Zahlungen beginnen mit dem Pensionsalter. Weitere Informationen zur dritten Säule auch hier erhältlich.

Guter Rat testet die besten Fonds-Policen für Beamte

  • Allianz PrivatRente Invest alphaBalance RF1 Note: 1,5
  • Volkswohl Bund Versicherungen Fondsgebundene Rentenversicherung (FR) Note: 1,5
  • Condor Versicherung Congenial priv. Tarif 778 3 Note: 1,6
  • LV 1871 Tarif FRV Note: 1,6
  • Zurich Versicherung Vorsorgeinvest Note: 1,6

Die Riester-Rente in Zahlen

Nachdem Beamte sich von ihrer Versicherungspflicht befreit haben, so haben sie bei der staatlich geförderten Rentenversicherung Anspruch auf eine jährliche Förderung in Form:

  • Einer Grundzulage in Höhe von 154 Euro
  • Kinderzulage von bis zu 300 Euro pro Kind
  • Garantierte Mindestrendite von derzeit 1,75 Prozent

Wer das 25. Lebensjahr noch nicht beendet haben sollte, der erhält im ersten Jahr der Versicherung einen sogenannten Berufseinsteiger-Bonus von maximal 200 Euro. Die DWS wirbt unter anderem mit ihrer Altersvorsorge für Beamte. Die DWS bietet dabei die Varianten „Plus“ als auch die Police „TopRente“. Die Ergebnisse von Focus Money können auch hier abgerufen werden.

Vorsorge und Ruhegehalt in Deutschland

Bei der Altersversorgung für Staatsdiener handelt es sich um das Gegenstück zu gesetzlichen Rentenversicherung für Rentner als auch zur Zusatzversorgung des öffentlichen Dienstes. Als Beamter besteht im Ruhestand nun Anspruch auf eine monatliche Versorgung. Sowohl die Beamtenversorgung als auch die Soldatenversorgung (Soldatenversorgungsrecht ) werden im Rahmen der deutschen Altersvorsorgesysteme als „sui generis“ (eigene Art) bezeichnet.

Gesetzliche Regelung für Staatsdiener

In Deutschland ist die Versorgung für Pensionäre im Gesetz über die „Versorgung der Beamten und Richter des Bundes (BeamtVG)“ festgelegt. Bund und Länder haben sich um eine eigenständige Regelung zu kümmern. In einigen Bundesländern wurde das Recht bereits abgeändert. Im „Gesetz über die Versorgung für die ehemaligen Soldaten der Bundeswehr und ihre Hinterbliebenen (SVG)“ ist die Dienstzeitversorgung von Berufssoldaten definiert. Unterschiede zwischen den beiden Systemen ergeben sich erst im Alter. So erhalten die ehemaligen Soldaten als Versorgungsempfänger im Vergleich zum Beamtenversorgungsrecht niedrigere Renten.

Ruhegehaltberechtigte Amtsträger

In Deutschland besteht unter anderem für folgende Berufsgruppen ein Anspruch auf eine Alterspension:

  • Beamte auf Widerruf (Anwärter und Referendare), Richter und Berufssoldaten, Polizisten, Lehrer,
  • Pfarrer, Kirchenbeamte und alle anderen Personen, die in einem öffentlich-rechtlichen Dienstverhältnis tätig sind

Die Voraussetzungen, die in § 4 Abs. 1 Beamtenversorgungsgesetz (BeamtVG) definiert sind, müssen jedoch erfüllt werden. Eine Mindestvoraussetzung besagt unter anderem, dass eine Dienstzeit von fünf Jahren geleistet werden muss, um das Altersruhegeld in Anspruch nehmen zu können. Es können auch weitere Versicherungen abgeschlossen werden, um eventuelle Unfallrenten erhalten zu können. In der Regel zahlen Versicherte dabei nicht mehr als 5 Euro im Monat bzw. 60 Euro im Jahr. Mit einer solchen Versicherung lassen sich auch Kinder absichern.

Steuerfreibeträge und Steuervorteile

Als Beamter haben Sie nicht nur ein Anrecht auf die oben genannten direkten Altersvorsorgezulagen, sondern auch auf steuerliche Vorteile. So können seit dem Jahre 2008 bis zu 2.100 Euro jährlich bei der Steuer abgesetzt werden. Das gilt auch für das Jahr 2013. Die Beiträge werden üblicherweise in der Anlage AV der Steuererklärung jeweils im Folgejahr angegeben. Eine private Rentenversicherung, die nach 2005 abgeschlossen worden ist, lässt sich hingegen nicht bei der Steuer absetzen.

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Die Basisrente 2017 nicht nur für Freischaffende

Neben der Riester-Rente bietet sich auch die ursprünglich für Freischaffende eingeführte Rürup-Rente an. Seit 2013 können bis zu 76 Prozent der eingezahlten Beiträge bei der Steuer abgesetzt werden. Die absetzbaren Beiträge nach Jahren:

  • 2010: 70 %
  • 2011: 72 %
  • 2012: 74 %
  • 2013: 76 % 
  • 2014: 78 %
  • 2015: 80 %
  • 2016: 82 %
  • 2017: 84 %

Direkte staatliche Zuschüsse gibt es aus Sicht der Beamten bei der Basisrente jedoch nicht, gefördert wird hier über die steuerlichen Vorteile. Die Voraussetzungen der Basisrente sind, dass die Rente in Form einer monatlichen Leibrente ausgezahlt wird.

Tipp: Durch das Alterseinkünftegesetz können gemeinsam veranlagte Versicherte 40.000 Euro absetzen, Alleinstehende können 20.000 Euro bei der Steuer geltend machen.

Gleiche Beiträge für Männer und Frauen seit 2013 – Unisex Tarife

Mit Einführung der Unisex-Tarife bei Versicherungen zahlen seit dem 21. Dezember 2012 auch Frauen und Männer die gleichen Beiträge für eine Versicherung. Auf Grund der höheren Lebenserwartung mussten bislang Frauen bzw. Beamtinnen höhere Prämien zahlen im Vergleich zu den Männern. Die unterschiedliche Tarifkalkulation hat unter anderem folgende private Altersversorgungen betroffen:

  • Rürup-Rente
  • Private Rentenversicherung
  • Berufsunfähigkeitsversicherung
  • Lebensversicherung

Bei der Riester-Rentenversicherung galt bereits seit dem Jahr der Einführung ein geschlechtsneutraler Tarif. Detaillierte Informationen zur zusätzlichen Pflegeversicherung und der Einführung vom Pflege-Bahr auch unter https://www.altersvorsorge-heute.de/pflegeversicherung-test/ zu erhalten.

Dienstunfähigkeit sollte ebenfalls abgesichert werden

Wer seinen Dienst nicht mehr ausüben kann, der erhält auch hier eine sehr geringe Unterstützung vom Staat. In einigen Fällen droht sogar der Abstieg bis hin zur Grundsicherung (Hartz 4). Das Risiko einmal im Leben berufsunfähig zu werden liegt statistisch gesehen sehr hoch. So wird in der Republik etwa jeder vierte Arbeitnehmer sowie Beamter im Laufe des Berufslebens mindestens einmal berufs- bzw. dienstunfähig. Lediglich mit einer privaten Berufsunfähigkeitsversicherung (zu den aktuellen Testergebnissen) kann das Einkommen ausgeglichen werden.

Konditionen der Berufsunfähigkeitsversicherung
  • Versicherungen zahlen eine Rente bereits ab einer Berufsunfähigkeit von 50 Prozent
  • Beamte sollten eine zusätzliche Dienstunfähigkeitsklausel vereinbaren
  • Die Versorgung bei einer Dienstunfähigkeit sollte die laufenden Lebenshaltungskosten decken und dem aktuellen Einkommen entsprechen
  • Eine Nachversicherungsgarantie sollte mit der Versicherung festgelegt werden
  • Tarife können auch mit einer privaten Altersvorsorge kombiniert werden

Vorsicht: Die Nachversicherungsgarantie ist daher so wichtig, weil mit dieser Klausel die zu Beginn vereinbarte Versicherungssumme noch während der Vertragslaufzeit erhöht werden kann. So kann zum Beispiel bei einer beruflichen Beförderung, Kinder-Zuwachs oder Heirat die Berufsunfähigkeitsrente noch angehoben werden. Dem sollte der Verbraucher mit einer Nachversicherungsgarantie entgegen wirken.

Private Rentenversicherung für Beamte

Zwar kann die private Rentenversicherung während der Vertragslaufzeit nicht steuerlich abgesetzt werden, im Alter wird jedoch auch ein nur sehr geringer Ertragsanteil erhoben. Der Vorteil gegenüber anderer Vorsorgeprodukte ist des weiteren, dass die Auszahlungsform selbst bestimmt werden kann. Vorgesehen ist bei dieser Altersvorsorge eine monatliche Rentenversicherung oder eine Einmalzahlung. Bei den geförderten Varianten gibt es eine solche Möglichkeit nicht. Auch der Zeitpunkt der Auszahlung ist flexibel und muss nicht mit dem Pensionsalter abgestimmt werden.

Lebensversicherung für Beamte 2017

Eine Lebensversicherung schützt nicht nur die Kinder im Todesfall, sondern ermöglicht es Beamten auch selbst eigenes Kapital aufzubauen. Im Pensionsalter besteht ein Kapitalwahlrecht. Pensionäre können nach Ablauf der Versicherung entscheiden, ob die Renten in Form einer monatlichen Zahlung oder als Einmalzahlung ausgezahlt werden. Weitere Informationen zum Thema auch hier.

Versorgungslücke im Alter vermeiden

Um eine Versorgungslücke im Alter gar nicht erst aufkommen zu lassen, sollte bereits frühzeitig eine private Altersvorsorge abgeschlossen werden. Betroffen sind hiervon auch Arbeitnehmer und Angestellte des öffentlichen Dienstes. Vorsorgen können Beamte mit der Basisrente, einer Lebensversicherung sowie mit einer privaten Rentenversicherung und der Riester-Rente. So gibt es im Antrittsalter eine hohe Förderung zur Altersrente dazu.

Die private Altersvorsorge für Beamte im Jahr 2017

Nicht nur Arbeitnehmer, sondern auch deutsche Behördenangestellte erhalten im Alter immer weniger. Aus diesem Grund hat die Regierung etliche Vorsorgemodelle ins Lebens gerufen. So gilt es noch im Dienst zusätzliche Beiträge zu entrichten, um Leistungen im Dienstalter erhalten zu können. Es gibt unter anderem die Möglichkeit staatliche Zulagen zu bekommen und gleichzeitig Steuern zu sparen. Auch hier können Sie die passende Altersvorsorge finden, um abgesichert zu sein.

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