Altersvorsorge Elternzeit

Die meisten Menschen haben zunächst Bedenken bezüglich ihrer Altersversorgung, wenn es darum geht, Eltern zu werden. Viele vermuten während der Elternzeit erhebliche Einbußen, was die Einzahlung der Beiträge zur Altersvorsorge angeht. Wer frühzeitig vorsorgt, kann für die betriebliche und private Variante vorsorgen, so dass dem Arbeitnehmer keinerlei Nachteile entstehen. Arbeitgeber zahlen in der Regel während der Elternzeit keine Beiträge ein, was jedoch kein Grund ist, dass der Versicherte etwas einzahlt. Details zur Altersvorsorge Elternzeit gibt es im nachfolgenden Artikel.

Es gibt zahlreiche Produkte zur Vorsorge auf dem Markt. Um Ihnen die beste Altersvorsorge bieten zu können, erstellen wir eine ganz unverbindliche Bedarfsanalyse für Sie und Ihre Familie. Unter dem angegebenen Kontaktformular können Sie jederzeit mit uns in Verbindung treten.

Bezug von Elterngeld nach Bundesländern

  • 95.632 BadenWürttemberg
  • 113.935 Bayern
  • 37.368 Berlin
  • 19.339 Brandenburg
  • 6.211 Bremen
  • 19.039 Hamburg
  • 54.631 Hessen
  • 12.830 Mecklenburg-Vorpommern
  • 66.406 Niedersachsen
  • 155.102 Nordrhein-Westfalen
  • 33.427 Rheinland-Pfalz
  • 7.328 Saarland
  • 35.935 Sachsen
  • 17.064 Sachsen-Anhalt
  • 22.793 Schleswig-Holstein
  • 17.887 Thüringen
  • Deutschland 714.927

Altersvorsorge während der Elternzeit

Altersvorsorge Elternzeit

Altersvorsorge Elternzeit

Die wenigsten Versicherungen informieren vor dem Eintreffen der Elternzeit ihre Versicherten darüber, was während dieser arbeitsfreien Zeit mit ihrem Beiträgen passiert. Je nachdem, welche Vorsorge der Versicherte trifft, kann er jedoch sogar Vorteile nutzen wie staatliche Zulagen bei der Riester-Rente. Des Weiteren ist die weitere Zahlung der Beiträge durch den Versicherten möglich sowie die Freistellung der Beiträge bezüglich einer abgeschlossenen Lebensversicherung. Die einzelnen Bereiche nehmen wir in den nächsten Abschnitten unter die Lupe.

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Zulagen für die private Altersvorsorge

Wer mit der Riester-Rente vorsorgen möchte, hat zusätzlich zur Grundzulage den Anspruch auf 300 Euro für jedes Kind, welches ab dem 1. Januar 2008 geboren wurde. Hierzu ist zwar die Einzahlung einer Mindestsumme erforderlich, doch kann dieser Zuschuss eine hervorragende Basis sein, um seine Altersvorsorge weiter zu zahlen. Der Mindestbetrag orientiert sich am Vorjahreseinkommen. Im ersten Jahr beträgt der Satz vier Prozent, mindestens aber 60 Euro. Wurde im ersten Jahr nichts erwirtschaftet, gelten die 60 Euro auch für das zweite Jahr.

kindergeld.info informiert über Elternzeiten

ELTERNGELD ELTERNGELDPLUS
Einkommen nach der Geburt des Kindes durch Teilzeitarbeit: 560 Euro / Monat
Einkommenswegfall von 840 Euro / Monat
Elterngeld 546 Euro / Monat
(65% vom Einkommenswegfall)
ElterngeldPlus 455 Euro / Monat
(50% des vollen Elterngeldanspruchs ohne den Teilzeitjob, also 50% von 910 Euro)
Monatliches Gesamteinkommen 1.106 Euro
(= 560 Euro + 546 Euro)
Monatliches Gesamteinkommen 1.015 Euro
(= 560 Euro + 455 Euro)
Summe Elterngeld für max. 12 Monate 6.552 Euro
(= 12 x 546 Euro)
Summe ElterngeldPlus für max. 24 Monate 10.920 Euro
(= 24 x 455 Euro)
4.368 Euro mehr im ElterngeldPlus

Arbeitgeberfinanzierte betrieblice Altersvorsorge

Bei der betrieblichen Altersvorsorge ist es wichtig, sich an ein paar Richtlinien zu halten. Während der Elternzeit zahlt der Arbeitgeber weder Lohn, noch Lohnnebenkosten. Somit fällt der Beitrag zur Altersvorsorge weg. Der Arbeitnehmer hat jedoch jederzeit das Recht, selbst Beiträge in die betriebliche Altersvorsorge einzuzahlen. Nutzt er eine Entgeltumwandlung bei der Altersvorsorge, steht ihm dieses Recht sogar rechtlich zu. Auf diesem Weg ist auch bei der betrieblichen Altersvorsorge keine Einbuße zu erwarten. Alles rund um die Altersvorsorge, erfahren Sie hier.

Anspruch auf Elternzeit laut Uni Bochum

„mit ihrem Kind in einem Haushalt leben oder
• mit einem Kind in einem Haushalt leben, das mit dem Ziel der Annahme als Kind aufgenommen
wurde oder
• ein Kind des Ehegatten oder Lebenspartners im Haushalt aufgenommen haben oder
• mit einem Kind in einem Haushalt leben und die von ihm erklärte Anerkennung der
Vaterschaft noch nicht wirksam ist oder über die von ihm beantragte Vaterschaftsfeststellung
noch nicht entschieden ist oder
• mit einem Kind in einem Haushalt leben, das sie in Vollzeitpflege aufgenommen haben
oder
• mit einem Kind in einem Haushalt leben, für das sie, ohne ein Sorgerecht zu haben, in
einem Härtefall Elterngeld gemäß § 1 IV BEEG beziehen können“

Altersvorsorge Elternzeit- Weitere Möglichkeiten zur Vorsorge

Viele Menschen besitzen, wenn das erste Kind kommt, bereits eine Lebensversicherung. Ganz gleich, ob diese über eine Direktversicherung oder eine Beratung abgeschlossen wurde. Während der Elternzeit haben Eltern das Recht, die Lebensversicherung beitragsfrei stellen zu lassen, oder die Beiträge etwas zu verringern. Auf diesem Weg bleibt leichter die Möglichkeit, eher etwas in die Altersvorsorge einzuzahlen, statt sich mit anderen Versicherungen befassen zu müssen. Ist die Elternzeit vorbei, werden danach die gewohnten Beiträge weiter bezahlt.

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Vorsorge bei Vater oder Mutter

In Bezug auf die Vorbereitung zur Elternzeit ist es auch wichtig, zu melden, ob Vater oder Mutter des Kleinen in Elternzeit gehen. In der Regel gehen die Behörden immer davon aus, dass die Mütter die Elternzeit auf sich nehmen. In der heutigen Zeit ist dies jedoch nicht mehr so ungewöhnlich, wenn sich ein Vater zu dieser Herausforderung entschließt. Wichtig ist, dass man dies dem Versicherungsträger so früh wie möglich mitteilt. Anhand dieser Information bereitet er alle weiteren Schritte vor und gibt Ratschläge, was die Weiterzahlung der Beiträge angeht.

Die Altersvorsorge während der Elternzeit 2017

Die Altersvorsorge Elternzeit ist eine Angelegenheit, um die man sich frühzeitig kümmern sollte. Sowohl betriebliche als auch private Altersversorgung werden in der Elternzeit regulär nicht vom Arbeitgeber übernommen. Außerdem ist es wichtig, dass der Arbeitnehmer sich darum kümmert, dass der Versicherungsträger über die Elternzeit Bescheid weiß und ob Mutter oder Vater die Elternzeit in Anspruch nehmen. Regulär ist es jedoch so, dass die Elternzeit kaum finanzielle Nachteile mit sich bringt, sofern man entsprechende Vorbereitungen getroffen hat.

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