Altersvorsorge ohne Gesundheitsfragen

Gesundheitsfragen sind ein notwendiges Übel, um personengebundene Versicherungen abzuschließen. Das betrifft insbesondere die private Berufsunfähigkeitsversicherung, die Krankenversicherung und die Lebensversicherung. Bei einer Riester-Rente, einer Basisrente oder einer klassischen Rentenversicherungen gibt es hingegen keinerlei Gesundheitsprüfung. Wer bereits Vorerkrankungen aufweisen sollte oder aus anderen Gründen keinen Zugang zu einem Versicherungsschutz mit Gesundheitsfragen erhalten sollte, kann auch auf weitere Alternativen zurückgreifen.

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Vier Möglichkeiten des Versicherers nach Gesundheitsprüfung

Je nach gesundheitlicher Verfassung gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, wie ein Versicherer verfahren kann:

  • 1. Annahme ohne Einschränkung
  • 2. Annahme mit Risikozuschlag
  • 3. Annahme mit Ausschluss bestimmter Erkrankungen
  • 4. Ablehnung und Versagen des Versicherungsschutzes

Alternative 2 (Risikozuschlag) ist dem Ausschluss bestimmter Erkrankungen vorzuziehen wie Experten empfehlen.

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Lebensversicherung als klassische Altersvorsorge mit Gesundheitsfragen

Die Lebensversicherung bietet Angehörigen einen finanziellen und hält gleichzeitig auch für den Versicherten eine Rente bereit. Es gibt auch Möglichkeiten die Risikolebensversicherung mit einer privaten Berufsunfähigkeitsversicherung zu kombinieren. Zwar ist in einem solchen Kombinations-Vertrag nur eine Gesundheitsprüfung erforderlich, dennoch ist das Risiko der Ablehnung hoch. Eine Ausweichmöglichkeit bildet dabei die Sterbegeldversicherung, die es gänzlich ohne Fragen rund um die Gesundheit gibt. Erhalten Sie hier Antwort auf die Frage: Wie viel Prozent des Einkommens sollte die private Altersvorsorge ausmachen?

Versicherung mit Aktion

Einige Versicherungen stellen gerade beim Thema Berufsunfähigkeit immer wieder Aktionen zur Verfügung, die eine private Berufsunfähigkeitsversicherung mit vereinfachten Fragen bereit stellen. Dennoch sollten Antragsteller die Gesundheitsfragen stets der Wahrheit entsprechen. Beantwortet werden müssen jedoch nur Fragen, die auch ärztlich diagnostiziert worden sind. Ist eine Krankheit nicht medizinisch bestätigt, kann die Frage auch nicht mit ja beantwortet werden. Gegen die vorvertragliche Anzeigepflicht verstoßen Sie damit nicht. Bei der Risikoprüfung handelt es sich um eine subjektive und objektive Betrachtung des individuellen Versicherungsrisikos.

Gesetz über den Versicherungsvertrag (Versicherungsvertragsgesetz – VVG)
§ 19 Anzeigepflicht

Die vorvertragliche Anzeigepflicht besagt:

„(1) Der Versicherungsnehmer hat bis zur Abgabe seiner Vertragserklärung die ihm bekannten Gefahrumstände, die für den Entschluss des Versicherers, den Vertrag mit dem vereinbarten Inhalt zu schließen, erheblich sind und nach denen der Versicherer in Textform gefragt hat, dem Versicherer anzuzeigen. Stellt der Versicherer nach der Vertragserklärung des Versicherungsnehmers, aber vor Vertragsannahme Fragen im Sinn des Satzes 1, ist der Versicherungsnehmer auch insoweit zur Anzeige verpflichtet.“

Quelle: https://www.gesetze-im-internet.de/vvg_2008/__19.html

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