Altersvorsorgezulage 2018

Sowohl bei der Riester-Rente als auch bei der Rürup-Rente handelt es sich um vom Staat geförderte Vorsorgeprodukte, bei denen es eine Altersvorsorgezulage gibt. Die Sparer erhalten während der Ansparphase steuerliche Vorteile, während der Auszahlungsphase folgt jedoch eine nachgelagerte Besteuerung. Ebenfalls zur Kategorie der staatlichen Vorsorgeprodukte können die vermögenswirksame Leistungen gezählt werden. Im folgenden Beitrag werden die einzelnen Zulagen übersichtlich dargestellt.

Es gibt zahlreiche Produkte zur Vorsorge auf dem Markt. Um Ihnen die beste Altersvorsorge bieten zu können, erstellen wir eine ganz unverbindliche Bedarfsanalyse für Sie und Ihre Familie. Unter dem angegebenen Kontaktformular können Sie jederzeit mit uns in Verbindung treten.

Die direkten Altersvorsorgezulagen 2018

Bei der Riester-Rente gilt es seit dem Jahre 2008 einen Beitrag in Höhe von mindestens vier Prozent des Vorjahresbruttoeinkommens zu entrichten, um die volle Förderung in Anspruch nehmen zu können. Die Sparer erhalten dann folgende Zulagen garantiert:

  • Grundzulage von 154 Euro
  • Kinderzulage von bis zu 300 Euro
  • Ggf. Berufseinsteiger-Bonus von 200 Euro
  • Garantierte Mindestrendite von 1,75 Prozent

Bei der Kinderzulage wird unterschieden, wann das Kind geboren worden ist. Für vor 2008 geboren Kinder gibt es 185 Euro im Jahr und pro Kind, für nach 2008 geborene Kinder liegt die Zulage bei bereits 300 Euro pro Jahr und pro Kind.

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Altersvorsorgezulage und das Prinzip der Riester-Rente

Altersvorsorgezulage

Altersvorsorgezulage 2017

Die Beiträge der Riester-Rente können als direkte Altersvorsorgezulage oder als Sonderausgabenabzug gefördert werden. Es erfolgt eine automatische Günstigerprüfung durch das zuständige Finanzamt. Hierbei wird ermittelt, ob die staatlichen Zulagen oder der Sonderausgabenabzug für den Sparer günstiger ist. Detaillierte sind Testergebnisse auch hier abrufbar.

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Beiträge bei der Steuer absetzen

Bis zu 2.100 Euro können die Versicherten mittlerweile von ihren Einzahlungen steuerlich geltend machen. Zumindest dann, wenn die Beiträge für die private Rentenversicherung höher ausfallen als die direkten Altersvorsorgezulagen. Diese Einzahlungen werden jeweils über den Sonderausgabenabzug vom zu versteuernden Einkommen abgezogen. Dies gilt es in der Anlage N anzugeben:

  • Bis 2007 bis zu 1575 Euro jährlich
  • Altersvorsorgezulage seit 2008 bis zu 2100 Euro jährlich

Das Finanzamt überprüft die günstigere Fördervariante.

Antrag der Altersvorsorgezulage 2018

Steuervorteile gilt es in der Anlage AV in der Steuererklärung anzusetzen. Alle Beiträge, die im Rahmen des AltZertG (kurz für Altersvorsorgeverträge- Zertifizierungsgesetz) geleistet werden, müssen auf einen Antrag hin als Altersvorsorgezulage genehmigt werden. Mittels Zulagenantrag kann die förderberechtigte Person bestimmen, auf welches Konto die Zulage übertragen wird. Ein solcher Antrag muss jedoch für jedes Beitragsjahr neu gestellt und ausgefüllt werden. Es empfiehlt sich in diesem Fall ein Dauerzulagenantrag, der vom jeweiligen Anbieter bereitgestellt wird. Mit diesem Verfahren wird automatisch die volle Höhe der Zuschüsse automatisch beantragt. Folgend wird der Anbieter die Vertragsdaten an die zuständige Zentrale Zulagenstelle für Altersvermögen (ZFA) gemäß § 89 EStG übermittelt.

Zuschuss für Beamte in der privaten Krankenversicherung

Im Rahmen der privaten Krankenversicherung haben vor allem Beamte einen großen Vorteil gegenüber anderen Berufsgruppen. Denn für Staatsdiener als auch für Beamtenanwärter gibt es vom Dienstherren einen Zuschuss von 50 Prozent, für die Familie gibt es in einigen Fällen auch eins Unterstützung von bis zu 80 Prozent. Auch im Alter besteht die Möglichkeit auf staatliche Zuschüsse im Zusammenhang mit einer privaten Krankenversicherung. Was es bei der privaten Krankenversicherung und der Altersvorsorge zu beachten gilt auch unter https://www.altersvorsorge-heute.de/altersvorsorge-und-private-krankenversicherung/.

Altersvorsorgezulage- Die Rürup-Rente

Im Gegensatz zur Riester-Rentenversicherung gibt es bei der Basisrente keine direkten Altersvorsorgezulagen, gefördert wird hier lediglich über die steuerlichen Vorteile. Dabei hat der Bund beschlossen, dass eine schrittweise Anhebung der steuerlichen Absetzbarkeit erfolgt. Somit haben Versicherte seit 2015 die Möglichkeit bereits 78 Prozent der Prämien anzusetzen:

  1. 2010: 68%
  2. 2011: 70%
  3. 2012: 72%
  4. 2013: 74%
  5. 2014: 76%
  6. 2015: 78%
  7. 2016: 80%
  8. 2017: 82%
  9. 2018:84%
  10. 2019:86%

Im Jahre 2025 können Sparer 100 Prozent der Einzahlungen absetzen. Im Gegensatz zur Riester-Förderung gilt es jedoch keinen Mindesteigenbeitrag zu entrichten. Mehr zur Altersvorsorgezulageauch unter der Rubrik Altersvorsorge für Selbständige.

VWL und AVWL

Grundsätzlich haben Arbeitnehmer in Deutschland immer auch einen gesetzlichen Anspruch auf vermögenswirksame Leistungen. Die Förderung erfolgt hier über die Arbeitnehmersparzulage. Bei den VWL gelten Einkommensgrenzen in Euro:

  • Maximale Förderung bei Bausparverträgen liegt bei 17.900
  • Maximale Förderung bei Fondssparplänen liegt bei 20.000

Für alle Angestellten der Metall-, Chemie-, und Elektroindustrie gibt es seit dem Jahr 2006 die so genannten Altersvorsorgewirksame Leistungen. Die Beschäftigten haben bei der AVWL eine frei Entscheidung über die Verwendung der 319 Euro. Entweder sie zahlen das Geld in einen Riester-Vertrag oder in eine Betriebsrente.

Was muss bei der Altersvorsorgezulage für 2017 beachtet werden

Um die direkte Altersvorsorgezulage bei einem zertifizierten Riester-Vertrag erhalten zu können, gilt es einen Mindestbeitrag zu zahlen und einen Antrag zu stellen. Bei der Basisrente erfolgt die Förderung einzig über die steuerliche Absetzbarkeit, direkte Zuschüsse gibt es in diesem Fall nicht. Insgesamt vergibt der Staat jährlich mehrere Mio. Euro für die staatlich geförderte Altersvorsorge. Auch hier haben Sie die Möglichkeit die beste Altersvorsorge zu finden, wenn Sie mögen.

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