Betriebliche Altersvorsorge Nachteile

Betriebliche Altersvorsorge Nachteile

Die betriebliche Altersvorsorge ist eine Form, welche viele Menschen gerne in Anspruch nehmen. Ein großer Vorteil ist die Zusammenwirkung von Arbeitgeber und Arbeitnehmer, die jeweils ihre Anteile zahlen, um dem Arbeitnehmer später eine zusätzliche Rentenzahlung zu verschaffen. Unter anderem erhält er diese durch die Unterstützungskasse. Allerdings gibt es, wie bei jeder Altersvorsorge, auch bei der betrieblichen Form ein paar Vor- und Nachteile, worüber man sich im Klaren sein sollte, bevor man sie abschließt. Wir haben alle nötigen Infos für Sie zusammengefasst.

Es gibt zahlreiche Produkte zur Vorsorge auf dem Markt. Um Ihnen die beste Altersvorsorge bieten zu können, erstellen wir eine ganz unverbindliche Bedarfsanalyse für Sie und Ihre Familie. Unter dem angegebenen Kontaktformular können Sie jederzeit mit uns in Verbindung treten. 

Die Formen der betrieblichen Altersvorsorge 2017

Betriebliche Altersvorsorge Nachteile
Betriebliche Altersvorsorge Nachteile

Die betriebliche Altersvorsorge wird in unterschiedlichen Formen angeboten. Dazu gehören:

  • Direktzusage (der Arbeitgeber bildet Rückstellungen)
  • Unterstützungskasse (Finanzierung erfolgt durch ein Polster)
  • Pensionskasse (über ein selbständiges Versicherungsunternehmen)
  • Direktversicherung (wird bei einer Lebensversicherungsgesellschaft abgeschlossen)
  • Pensionsfonds (seit 2002, lässt zusätzliche Aktionen wie Kauf von Aktien, etc. zu)
  • Pensionszusage

Für welche Form der betrieblichen Altersvorsorge man sich entscheidet, hängt von den eigenen Möglichkeiten ab als auch davon, zu welcher begünstigten Personengruppe man gehört. Dementsprechend ist es auch leider nur allzu leicht, die falsche Form zu wählen und zum Schluss nur eine geringe Auszahlung zu erhalten. Es lohnt sich, sich vorher zu informieren, Berechnungen anzustellen und die Nachteile genauer unter die Lupe zu nehmen. Auf diese Weise geht man am besten etwaigen Fehlern aus dem Weg.

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Nachteile der Direktzusage

Die Direktzusage geht direkt über den Arbeitgeber, welcher die Beitragszahlungen umgehend bei der Lohnzahlung einzieht und gemeinsam mit seinem Beitrag anlegt. Allerdings gibt es bei diesem Modell einen kleinen Nachteil, den man nicht außer Acht lassen sollte: Durch die Verpflichtung des Arbeitgebers, der eine feste Versorgungsleistung zahlt, ist es nicht festgelegt, ob es sich dabei um einen einmaligen Betrag oder eine lebenslange Rente handelt. Der Vorteil: Es hat kein Dritter seine Hände im Spiel, alle Vereinbarungen laufen zwischen Arbeitgeber und -nehmer ab.

Der gesetzliche Rechtsanspruch bei der bAV

Arbeitgeber sind verpflichtet dem Arbeitnehmer eine Direktversicherung, eine Pensionskasse, eine Pensionszusage, Pensionsfonds oder eine Unterstützungskasse anzubieten. Die betriebliche Entgeltumwandlung ist demnach gesetzlich verpflichtend, der Vorteil ergibt sich im Bereich Sozialabgaben, Betriebsrente, Steuersatz bzw. der Steuer im allgemeinen. Steuerliche Vorteile ergeben sich nicht nur im betrieblichen Sektor, es lohnt sich auch eine Basis-Rentenversicherung. Zudem die auch eine Riester-Rente mit der betrieblichen Altersversorgung kombinierbar. Weitere Infos zu den Steuern, den Ergebnisse der Zeitschrift Focus Money können hilfreich sein:

Was kommt steuerlich auf den Arbeitnehmer zu

Bei der betrieblichen Altersvorsorge spielen die Steuern eine große
Rolle. Das Problem: Die Auszahlungen müssen während der Rentenphase komplett versteuert werden. Dementsprechend ist es wichtig, sich vorher auszurechnen, was am Ende noch übrig bleibt. Ausschlaggebend ist hierbei, dass gesetzlich Versicherte auch noch auf die Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge eine Steuer zahlen. Der Vorteil wiederum besteht darin, dass der Steuersatz in jedem Fall niedriger ausfällt als noch zu Zeiten, in denen der Arbeitnehmer arbeiten gegangen ist.

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Anspruch ist nicht unbedingt gegeben

Speziell bei der Form, bei welcher die Unterstützungskasse eine Rolle spielt, gibt es den Nachteil, dass es formal keinen Rechtsanspruch auf die Reserve gibt, welche dafür sorgt, dass die spätere Auszahlung gewährleistet ist. Deshalb ist es empfehlenswert, sich über diese Art im Vorfeld zu informieren und den richtigen Pensionssicherungsverein auszuwählen. Denn auch hier gibt es Unterschiede. Ein großer Vorteil bei dieser Form ist allerdings der Insolvenzschutz, der im Falle einer Insolvenz des Arbeitgebers dafür gesorgt ist, dass die Beiträge erhalten bleiben.

Nicht nur Nachteile zu erwarten

Neben den genannten Nachteilen gibt es auch viele Dinge, die für die Anlage einer betrieblichen Altersvorsorge sprechen. Dazu gehören:

  • Während der Einzahlungsphase sind keinerlei Sozialabgaben zu bezahlen
  • Der Anspruch der betrieblichen Altersvorsorge verfällt bei der Form der Entgeltumwandlung nicht
  • Auszahlungen sind auch bei einem Arbeitgeberwechsel gesichert, sowie längerer Arbeitslosigkeit
  • Sicher bei Hartz IV
  • Steuerliche Förderung von 2,25 Prozent sorgt für eine 6-prozentige Rendite
  • Viele Arbeitgeber leisten freiwillig einen Zuschuss
  • Dem Versicherten stehen in der Auszahlungsphase mindestens die Einzahlungen zur Verfügung

Dementsprechend kann es sich trotzdem lohnen, eine betriebliche Altersvorsorge abzuschließen, sofern man die Möglichkeiten dazu hat. Es gilt nur, sich vorher eingehend über die Thematik zu informieren und das richtige Modell für den eigenen Bedarf zu finden.

Beispielrechnung ist 2017 ebenfalls hilfreich

Wer sich für die betriebliche Altersvorsorge entscheidet, erhält dabei nicht nur Nachteile. Teilnehmer der betrieblichen Altersvorsorge sind in der Regel Arbeitgeber und Arbeitnehmer, die mittels Unterstützungskasse oder in anderen Formen für eine zusätzliche Auszahlung im Alter sorgen. Wichtig ist dabei, vorher zu Recherchieren, Tests zu lesen und die richtige Form zu wählen. Eine Beispielrechnung hilft außerdem bei der Auswahl, denn hier erhält man den genauen Betrag, der später während der Auszahlungsphase gezahlt wird.

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